Das vegetative Nervensystem

allgemeine Informationen für Patienten


  • Das Nervensystem des Menschen, zu dem das Gehirn und das Rückenmark (zentrales Nervensystem bzw. ZNS) sowie die Nerven (peripheres Nervensystem bzw. PNS) gehören, enthält auch einen Teil, der von unserem Bewußtsein unabhängig ist - das unwillkürliche, animalische, autonome bzw. vegetative Nervensystem bzw. VNS. Es gehört zum gesamten Vegetativum bzw. Grundsystem oder auch Zelle-Milieu-System nach Pischinger (Das Bindegewebe)
  • Es hat eigene Zentren im Gehirn und Rückenmark und eigene Nerven entlang aller Nerven und aller Adern!
  • Noch viel wichtiger sind allerdings die Schaltstellen bzw. Knoten des vegetativen Nervensystems - die Ganglien. Sie befinden sich u.a. in der Nebenniere, unserem Streß-Organ Nr. 1, in der Wand von Gefäßen und Hohlorganen wie Galle, Magen, Darm und Blase, überall im Körper zwischen den Organen verteilt und neben der Wirbelsäule im so genannten Grenzstrang. Es gibt hunderte Ganglien, die wie in einem Spinnen-Netz die Knoten darstellen und somit alle Fasern verbinden.
  • Unser vegetatives Nervensystem ist somit stets und ständig über alle Reize (Streß) informiert - und das muß auch so sein, sonst könnte der Mensch nicht in seiner Umwelt überleben.
  • Anhand der Überträger-Substanzen zwischen den einzelnen Nervenzellen und -fasern, der anatomischen Lagebeziehungen und der Grundfunktion unterscheidet man zwei Typen - den Sympathikus und den Neben- oder Parasympathikus. Diese unglücklichen Formulierungen stehen für zwei unterschiedliche Funktionen an bestimmten Organen.
    Organ Sympathikus Parasympathikus
    Pupillen weit eng
    Herz erhöhter Herzschlag und Pumpleistung verlangsamter Herzschlag
    Adern verengt mit erhöhtem Blutdruck erweitert
    Bronchien erweitert für mehr Sauerstoffaufnahme verengt
    Schweißdrüsen klebrig, kalt dünn, reichlich, warm
    Speicheldrüsen zähflüssig dünnflüssig
    Speiseröhre erschlafft verkrampft bzw. verschlossen
    Magen/Darm geringe Tätigkeit der Motorik und Drüsen angeregte Tätigkeit der Motorik und Drüsen für optimale Verdauung
    Blase voll bzw. Schließmuskel aktiv leer bzw. Entleerungsmuskel aktiv
    Genitale Ejakulation Erektion
    Haut "Gänsehaut"
    jedes weitere Organ wie Schilddrüse, Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere… nicht alles genau erforscht bzw. "studiengerecht"
  • Kommt es allerdings zu Störungen der Streßverarbeitung in Familie und Beruf, bei Krankheiten und erhöhter Umweltbelastung (Industrie, Verkehr, Stromleitungen, Handys usw.) und energiearmer Ernährung (fast foot, Gen-Kost usw.), kommt es zu unterschiedlichen vegetativen Symptomen bzw. Streßreaktionen mit Lichtscheue (vgl. Pupillen), Unregelmäßigkeiten des Pulses, Herzrasen, Herzschmerzen (vgl. Herz), Blutdruckschwankungen mit Unwohlsein, Schwindel, Bluthochdruck (vgl. Adern), Luftnot, Asthma (vgl. Bronchien), Sodbrennen, Übelkeit, Brechreiz, Blähungen, Durchfall, Verstopfung (vgl. Speiseröhre, Magen, Darm), Mundtrockenheit, Hauttrockenheit, Schwitzen (vgl. Drüsen) usw. Leider kann man dies nicht immer im EKG, Röntgen, Ultraschall, Labor, bei "Spiegelungen" aller Art sowie durch so genannte Nervenuntersuchungen (Elektroneuro- und -myographie) "beweisen" und ordnet dies zu den psychischen Symptomen. Gelangen die Reize bzw. Informationen über spezielle Fasern in unser Bewusstsein, entsteht sogar ein unangenehmer Schmerz, was zu zahlreichen Behandlungsversuchen mit Tabletten, Massagen und Operationen führt (Die somatoforme Störung, Adapatations- und Streßsyndrom).
  • Das VNS läßt sich nur "ganzkörperlich" untersuchen und behandeln (Die Akupunktur, Die Neuraltherapie, Einführung in die Homöopathie, Einführung in die Phytotherapie, applied kinesiology bzw. AK).

spezielle Informationen für Kollegen


Synonym

  • VNS
  • autonomes Nervensystem

Embryologie

Anatomie

  • Einfluß bzw. Kontrolle durch Subcortex bzw. limbisches System einschl. Regio sive Gyrus hippocampalis und cinguli bzw. corpora amygdaloidei
  • zentrale Steuerung durch Hypothalamus (rostral eher parasympathisch bzw. trophotrop und kaudal eher sympathisch bzw. ergotrop) mit "Massenreaktion" aller Gewebe auf Streß
  • hier Verknüpfung von Corpus mamillare über Tractus mamillotegmentalis bzw. Fasciculus longitudinalis posterior Schütz zu tiefer gelegenen retikulären (Formatio reticularis) Mittelhirnstrukturen einschl. Pons und Medulla oblongata (hier Nucll. raphe dorsalis, pontis, magnus et obscurus, tegmenti pedunculopontis und centralis superior sowie Locus coeruleus und Kerngebiete für Raumorientierung, Koordination der Nahrungsaufnahme, Atmung, Herz-Kreislauf usw.)
  • parallel Verbindung über Hypophyse zu Hormonsystem durch Stimulation der Sekretion von releasing Hormonen für Drüsen (Wachstum, Fortpflanzung, Streßverarbeitung, Schlaf-Wach-Rhythmus usw.) in das Gefäßsystem
  • meist 2 Neurone (oft in peripheren Nerven)
  • zahlreiche Plexus an oder in Organen bzw. entlang der Gefäße (Sonderform: Truncus vagosympathikus zwischen N. vagus und Ggl. cervicale medius und superius)
Sympathikus
  • der "Mit"-"Erreger"
  • auch Hauptsympathikus
  • erstes Neuron kurz und zweites lang
  • Ganglion paravertebral
Efferenzen
  • zentrale Bahn wahrscheinlich auch im Hypothalamus beginnend
  • Zellkerne des 1. bzw. präganglionären Neurone in Ncll. intermediolaterales C7/8-L2/3 des Rückenmarks (Seitenhörner)
  • Dendriten verlassen RM über Rami ventrales C7/8-L2/3 (aber auch R. dorsales (Wancura-Kampik 2010), hier statt Vasokonstriktion, Hyperhidrosis und "Gänsehaut" mit "Schauerrieseln" Vasodilatation, Anhidrosis und "Hitze")
  • weiter über Nn. spinales durch Recessus bzw. Neuroforamina
  • nun Rr. communicantes albi und
  • truncus sympathicus (Grenzstrang) mit paravertebralen Ganglien (paarig z.B. Ggll. cerv. sup., med. et inf. bzw. cervicothoracicum (stellatum), thoracicae und unpaar (Ggl. impar)
  • hier Umschaltung von prä- auf postganglionäre Fasern über Acetylcholin oder "Durchlauf" für andere Ganglien (z.B. prävertebrale Ggl. coeliacum, mesentericum superius et inferius)
  • Verzweigungen in andere Segmente über cervicale Ganglien (inferius, medius et superius, wobei ersteres mit dem obersten thorakalen Ganglion oft zum Ganglion stellatum verschmilzt und Signale von Körperinnerem und -oberfläche "verknüpft") sowie lumbosacrale Ganglien mit dem unpaarige Ggl. impar als kaudales Ende
  • Neuriten über Rr. communicantes grisei aller Nn. spinales in Peripherie, wobei hier Mitversorgung von Kopf-Hals (C8-D3), Armen (D3-7), Becken (D10-12) und Beinen (L1-3) über andere Segmente erfolgt
  • als Nn. splanchnici major (Grenzstrangganglien D5-9) et minor (D10-11) in prävertebralen Ggl. und dann zur Niere
  • als Nn. splanchnici lumbales et sacrales in prävertebralen Ggl. bzw. Peripherie, ggf. mit Parasympathikus als Plexus (z.B. hypogastricus)
  • oder als Paraganglien (z.B. Nebennierenmark, sich zurückbildendes Zuckerkandl-Organ an der Art. mes. inf. und andere chromaffine Paraganglien z.T. in Drüsen und Peritoneum) ohne Umschaltung, sonder nur Sekretion von Hormonen bei Streß
  • als N. vertebralis von unteren Halsganglien zur Art. vertebralis (variabel zum 6.bis 3. Halswirbel kranialwärts)
Afferenzen
  • v.a. über C-Fasern aus Nozizeptoren von freien Nervenendigungen sowie Thermo- und Mechano-Rezeptoren von glatten Muskelzellen (besonders Gefäße)
  • Umschaltung entlang der peripheren Nerven, R. com. grisei, Ggll. spinales (pseudounipolare Zellen) bzw. ZNS
  • beim Querschnitt Weiterleitung von Afferenzen über Gefäßplexus und Grenzstrang zentripedal
  • schon vor Erreichen des N. spinalis axonaler Reflex mit Umschaltung auf Efferenz (reflektorisch-vegetative und algetische Krankheitszeichen trotz Myelo- und Radikulopathie!)
  • innerhalb Grenzstrang metamere Verschaltung über mehrere Segmente, um dann zentral "verwaschen" bzw. "unsegmental" empfunden bzw. über reflektorische Efferenzen (Verschaltung in Grenzstrang und Myelon) als referred pain in Head-Zonen und muskulär in kinetischen Ketten nach Mackenzie projiziert zu werden
Wirkung
  • an Gefäßen und Organen (Aktivierung des Herzens, Erweiterung der Koronarien, Bronchien, Ösophagus, Lidspalte und Pupillen, Hemmung von Magen-Darm- und Blasen-Peristaltik, Ejakulation)
  • Sekretion von Drüsenzellen durch Adrenalin/Noradrenalin bzw. Acetylcholin (Schweißdrüsen) bei Stress
  • segmental bzw. regional metamer und ipsilateral meist Kontraktion von Gefäßen (Vasokonstriktion), Muskelzellen einschl. Haut (Mm. arrectores pilorum) zur Vergrößerung der Oberfläche ("Gänsehaut"), Sekretion aller Schweißdrüsen (für Kopf-Hals Segment C7-D3, für Thorax und Arme D4-7, für Rumpf und Bein D10-L3 verantwortlich), wobei reflektorisch-vegetative Krankheitszeichen den Organsymptomen zeitlich weit voraus sind
  • selten segmental antisympathisch mit Vasodilatation und Anhidrose
Parasympathikus
  • auch Nebensympathikus
  • erstes Neuron lang und zweites kurz
  • Ganglion meist intramural
Efferenzen
  • Zellkerne des 1. bzw. präganglionären Neurone aus Ncll. n. oculomotorius (Edinger-Westphal), chorda tympani n. facialis (salivatorius superior), nn. glossopharyngeus (salivatorius inferior), vagus et intermedius (dorsalis n. vagi) für Pars encephalica und Ncll. intermediolaterales S2-4 nn. sacrales für Pars sacralis
  • in Hirnnerven III, VII, IX und X sowie Nn. splanchnici pelvini bzw. N pudendus zu Organen, ggf. mit Sympathikus als Plexus (z.B. hypogastricus) in Peripherie
  • Umschaltung von prä- auf postganglionäre Fasern über Acetylcholin in Ganglien (z.B. Ggll. ciliare, oticum, spheno(pterygo)palatinum), submandibulare und nicht-chromaffine Paraganglien (z.B. Glomus caroticum et aorticum) sowie intramural (z.B. myentericus Auerbach oder submucosus Meissner) oder sekundärer Plexus (z.B. rectalis, vesicalis, uterovaginalis sive prostaticus)
Afferenzen
  • aus Organen (über Messung der Dehnung von Hohlräumen und Gefäßen, Temperatur, ph-Wert und andere Signale) innerhalb von Reflexbögen (Atem-, Husten-, Brechreflex sowie Blasen-, Darm- und Genitalfunktion) sowie erweitert ins ZNS
  • oft von denen des Sympathikus nicht zu unterscheiden
Wirkung
  • an Organen (Hemmung des Herzens, Verengung der Koronarien, Bronchien, Ösophagus, Lidspalte und Pupillen, Anregung von Magen-Darm- und Blasen-Peristaltik, Erektion und Speichelfluß) über Sekretion von Drüsenzellen durch Acetylcholin zur Regulation und Regeneration bzw. Erhalt des Lebens

Physiologie

  • Aufrechterhaltung der Homöostase besser -dynamik (Atmung (s.o.), Herz-Kreislauf (s.o.) und damit Sauerstoff- und Säure-Base-Haushalt (s.o. Muskeln, Verdauung und Blase wahrscheinlich einschl. Sekretion von Magensäure, Galle, Pankreasenzyme und Dünndarmsekrete) sowie Temperatur über Gefäße (s.o.) und damit den Stoffwechsel aller Gewebe)
  • neuronale und stoffliche Beziehung zum Hormonsystem (releasing Hormone der Hypophyse) und damit Wirkung über glatte Muskulatur auf Drüsentätigkeit (Verdauung, Wachstum, Fortpflanzung und Stress), Gefäße und Organe (Aufnahme, Leistung und Ausscheidung) selbst
  • Einfluß auf Emotion, Körpersignale und Schmerz

Pathophysiologie


vegetativ-reflektorische Krankheitszeichen

  • reaktionsarme Pupillen (beid- oder einseitig mit Miosis und/oder Mydriasis)
  • Sicca-Syndrom (Glandulae lacrimalis, parotis, submandibularis et sublinguales sowie gesamte Schleimhaut des HNO-Systems)
  • orthostatische Dysregulation bis Synkope ohne Pulsanstieg (v.a. bei Kipptisch-, Schellong- oder Ragland-Test)
  • Miktions- und Defäkationsstörungen (schwierige DD zu Organo- und Neuropathie)
  • Libido- und Potenzstörungen (zwar Gabe von (Nor)Adrenalin bei Priapismus, jedoch "nur" Blutdiagnostik)
  • Hyper- oder Hypo- bzw. Anhidrosis (an Händen und Füße testbar durch Ninhydrin-Test nach Moberg)
  • Kontraktion bzw. Hypertonus der Mm. arrectores pilorum ("Gänsehaut")

algetische Krankheitszeichen

  • referred pain nach Head und Mackenzie

Erkrankungen


Pandysautonomie

  • Auslöser EBV (Yahr und Frontera 1975, Fujii et al 1982)
  • Orthostase, Sicca-Syndrom, Dysästhesien und Schmerzen ohne Paresen,
  • Schlaf-Apnoe
  • Biopsie N. suralis: vermehrte unmyelinisierte Fasern
  • DD zu Botulismus und PNP (v.a. DPNP)
  • spontane Remission nach Wochen

Botulismus

  • Auslöser Clostridium botulinum mit Toxin
  • Paresen und Sicca-Syndrom
  • Verlauf je nach Dosis bis tödlich

orthostatische Hypotonie Shy-Drager

  • Zellatrophie mit Befall zentraler Kerne einschl. Ncll. intermediolaterales
  • bei doppelt so viele Männern wie Frauen ab mittl. Lebensalter
  • von Hypotonie, über Schwindel, Sehstörungen ohne Pulsanstieg, Gähnen und Schwitzen, Impotenz, Inkontinenz, Faszikulationen bis Rigor, Tremor, Akinese ohne Demenz
  • tödlich

familiäre Dysautonomie Riley

  • autosomal-rezessiv oft bei Juden Osteuropas
  • gestörte Noradrenalin-Synthese
  • demyelinisierte periphere Ganglien, Plexus und Nerven
  • ab Säuglingsalter Schluck- und Ernährungsstörungen, Erbrechen, Weinen ohne Tränen, Hyperhidrose, Schmerzunempfindlichkeit, gestörte Temperaturregelung

kongenitale sensorische Neuropathie mit Anhidrose

  • familiär gehäuft
  • ab Kleinkindalter Mutilisationen, Fieber, Anhidrose und Schmerzunempfindlichkeit
  • Zelltot in Spinalganglien und Läsion des 1. Neurons
  • Biopsie N. suralis: mosaikartig aufgeteilte Schwann-Zellen

sensory radicular neuropathy

  • auch acropathie ulcero-mutilante Thevenard
  • autosomal-dominante Veränderung der Hinterstränge, r. dorsales und Spinalganglien
  • in Kindheit bis zum 40. LJ Sensibilitätsstörungen, Ulzera an Füßen, Areflexie, Atrophien,
  • erhöhtes IgA und Hypertrophie der Jejunum-Schleimhaut

Raeder-Syndrom

  • Läsion N. III und V mit ipsilateraler Miosis, Ptosis, Gesichtsschmerz, Kaumuskelschwäche und Augenmuskelparesen durch Prozess zwischen Sella und Ggl. Gasseri

Horner-Syndrom

  • Miosis, Ptosis und Enophthalmus ohne Anhidrosis ipsilateral bei Läsion R. ventrales C8-D2 (da Schweißsekretion erst ab D3!), mit Anhidrosis dann ipsilateral Läsion Ggl. stellatum (Anhidrosis ohne Horner weist auf Läsion Grenzstrang distal Ggl. stellatum)
  • trotz 15% physiologischer Anisokorie zur DD lokal Hydroxyamphetamin (Paredine®) mit pos. Mydriasis bei frischer zentraler Läsion und Gesunden sowie neg. bei alter und o.g. peripherer Läsion)

Literatur

  1. Badtke G, Mudra I (1998) Neuraltherapie. 2., vollst. überarb. und erw. Aufl. Ullstein Medical, Wiesbaden
  2. Dorn A (1986) Nervensystem. In Voss H, Herrlinger R. (Hrsg.) Taschenbuch der Anatomie. Bd. III, 17. überarb. Aufl. Gustav Fischer, Jena
  3. Duus P (1990) Neurologisch-topische Diagnostik. 5. überarb. Aufl. Thieme, Stuttgart, NewYork
  4. Fujii N, Tabira T, Shibasaki H et al. (1982) Acute autonomic and sensoric neuropathy associated with elevated Epstein-Barr virus antibody titer. J. Neurol. Neurosurg. Psychiat. 45: 656-7
  5. Garten H (2004) Lehrbuch der Applied Kinesiology. Elsevier, München: 611-7
  6. Mumenthaler M (1986) Neurologie. 8. neubearb. Aufl. Thieme, Stuttgart, NewYork: 235-43
  7. Mumenthaler M (1984) Synkopen und Sturzanfälle. Thieme, Stuttgart
  8. Wancura-Kampik I (2010) Segment-Anatomie. 2. Aufl. Elsevier, München
  9. Yahr MD, Frontera AT (1975) Acute autonomic neuropathy, his occurrence in infectious mononucleosis. Arch. Neurol. (Chic.) 32: 132-3
    © 2007 - Dr. med. F. Uwe Günter   nach oben